Schloss Sanssouci

Das Schloss Sanssouci in Potsdam

Öffnungszeiten

Das Schloss Sanssouci kann während der Öffnungszeiten besichtigt werden. Tickets sind ab 30 Minuten vor Öffnung erhältlich. Die Tickets sind begrenzt. Es lohnt sich, zeitnah Tickets zu buchen.

Montag: geschlossen
Dienstag bis Sonntag: 9:00 Uhr – 17:30 Uhr

Eintritt Schloss Sanssouci

Normalpreis: 14 €
ermäßigt: 10 €
Tickets: https://tickets.spsg.de/

Führungen

Der Rundgang durch das Schloss Sanssouci dauert etwa 30 Minuten. Die Führung findet über einen Audioguide statt und führt durch 11 Räume. Der Aufenthalt im Park Sanssouci kommt selbstverständlich dazu und ist sehr empfehlenswert.

Kurzbeschreibung

Das Schloss Sanssouci liegt im östlichen Teil des Park Sanssouci. Es ist das wohl bekannteste Schloss der Hohenzollern in Potsdam und wurde unter dem preußischen König Friedrich II. zwischen 1745 und 1747 als Sommerschloss im Rokoko-Stil erbaut. Die Planung übernahm der Architekt Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. 1841/42 wurde das Schloss unter Friedrich Wilhelm IV um die Seitenflügel erweitert. Im Schloss Sanssouci wollte der preußische König die Sommermonate verbringen und sich seiner künstlerischen Leidenschaft und Staatsgeschäften widmen. Das Schloss Sanssouci diente neben seiner Funktion als Wohnsitz vor allem repräsentativen Zwecken. Es sollte die politische und wirtschaftliche Macht demonstrieren. Entsprechend wurden lediglich 5 Räume des Schlosses als Wohnräume genutzt.

Architektur

Das Schloss steht auf einer Weinberg-Terrasse und nimmt fast die komplette Breite dieser ein. In der Mittel des Schlosses befindet sich ein ovaler Mittelbau mit Kuppel, der die Symmetrie des Schlosses auf dem ersten Blick in den Mittelpunkt rückt. Über den Rundbogenfenstern in der Mitte des Schlosses steht der Name mit vergoldeten Bronzelettern geschrieben. Zwischen den Rundbogenfenstern zieren insgesamt 36 Atlanten (Sandsteinfiguren) des Bildhauers Friedrich Christian Glume das prunkvolle Gebäude. Insgesamt ist die Nordseite des Schlosses schlichter gehalten, als die Südseite. Die Atlanten werden auf der Nordseite durch korinthische Pilaster ersetzt. Auf der Nordseite befindet sich ein Hof, der zur Zufahrtsrampe geöffnet ist. Die Seitenflügen des Schlosses besitzen jeweils 10 Fensterachsen. Die Anbauten wurden um ein Geschoss aufgestockt, aber innerhalb der Traufhöhe gehalten.

Die Innenräume des Schlosses entsprechen den Grundsätzen eines „Maison de plaisance“ (Luftschlosses). Die Räume liegen auf einer Ebene, sodass der Garten des Schlosses direkt betreten werden kann. Die Aufteilung des Schlosses ist nach den höfischen Komfort gebaut worden. So liegen zwei Zimmerreihen hintereinander, die Haupträume zur Gartenseite und die Dienerkammern dahinter auf der Nordseite des Schlosses. Ein „Apartment double“ besitzt also immer einen Hauptraum und eine angeschlossene Dienerkammer. Die Räume sind miteinander verbunden. Der Mittelbau stellt den repräsentativen Eingangsbereich dar. Die Innenräume wurden nach Skizzen von Friedrich den Großen gestaltet.

Das Schloss ist aufgeteilt in Vestibül, Marmorsaal, Königswohnung, Gästezimmer und Seitenflügel. Die Königswohnung beinhaltet zusätzlich ein Konzertzimmer, ein Audienzzimmer, eine Bibliothek sowiei ein Schlaf- und Arbeitszimmer. Insgesamt gibt es fünf Gästezimmer. Der Marmorsaal diente als Festsaal, der wie der Name schon sagt, vorrangig mit Marmor gestaltet ist, der aus Carrara und Schlesien kam. Mit dem Marmor wurden die Säulen, Wände und Fensterlaibungen und die Ornamente im Fußboden umgesetzt. Der Stuck an der Decke ist vergoldet. Das Audienzzimmer wurde anfangs als Speisezimmer genutzt und konnte in den kalten Monaten beheizt werden.

Der Park Sanssouci

Der Park Sanssouci ist seit 1990 ein UNSECO Weltkulturerbe. Im Park befinden sich neben dem Schloss Sanssouci weitere Gebäude und Gartenarchitekturen, die auch heute noch besichtigt werden können. Dazu gehören der Winzerberg am Triumphtor, das Drachenhause, der königliche Weinberg, und das Belvedere auf dem Klausberg sowie das Ensemble künstlicher Ruinen auf dem Ruinenberg im nördlichen Teil des Parks. Hinzu kommen eine Bildergalerie, die Neuen Kammern, die Neptungrotte, das Chinesische Haus, das Neue Palais, der Freundschaftstempel, der Antikentempel und das Obeliskportal und der Obelisk. Später wurde der Park unter Friedrich IV um den Schloss Charlottenhof, die Römischen Bäder, die Friedenskirche und das Orangerieschloss erweitert. Das verschüttete Modell-Fort ist heute nicht mehr sichtbar. Der Park Sanssouci war schon damals für Besucher offen. So konnte sogar das Schloss Sanssouci besichtigt werden, wenn der König nicht anwesend war.

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