Luftaufnahme von Schloss Babelsberg; links der ab 1834 errichtete östliche Schlossteil, rechts davon der ab 1844 angebaute westliche Schlossbereich

Schloss Babelsberg war der bei Potsdam gelegene Sommersitz von Prinz Wilhelm, dem späteren preußischen König und deutschen Kaiser Wilhelm I. Die Residenz wurde in zwei Phasen errichtet. Zwischen 1834 und 1835 entstand nach Entwürfen des Architekten Karl Friedrich Schinkel der östliche Bereich mit Zimmern für Wilhelm und seine Gemahlin Augusta. Zwischen 1844 und 1849 wurde dann nach Planung von Ludwig Persius der westliche Schlosskomplex mit Festsälen und Räumen für die beiden Kinder des Prinzenpaares angebaut. Mit Schloss Babelsberg gelangte erstmals der neogotische Stil englischer Prägung auf das europäische Festland. Das Schloss und der angrenzende Park waren unter Wilhelm mehrfach Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse. Dazu gehörten unter anderem ein Besuch der britischen Königin Victoria in Folge einer dynastischen Heiratsverbindung 1858, die Ernennung Otto von Bismarcks zum preußischen Ministerpräsidenten am 22. September 1862 und die Unterzeichnung des sogenannten Sozialistengesetzes 1878. Nach dem Tod Wilhelms I. 1888 verlor das Schloss seine politische und kulturelle Bedeutung. Auch eine von dem preußischen Oberhofbaurat Albert Geyer geplante Umgestaltung des Schlosses zu einem Sommersitz des deutschen Kronprinzen Wilhelm wurde 1908 aus Kostengründen wieder eingestellt.

Im Zweiten Weltkrieg blieb das Schloss weitgehend von Zerstörungen verschont. Dieser Umstand machte das Gebäude 1948/1949 für die Justizabteilung der sowjetischen Militäradministration attraktiv. Auf deren Anordnung hin ließ das Justizministerium erst des Landes Brandenburg und dann der Deutschen Demokratischen Republik hier die Zentrale Richterschule unterbringen. 1954 folgte ihr die Hochschule für Filmkunst. Der Schulbetrieb musste im Zuge des Baus der Berliner Mauer das grenznahe Schloss Anfang der 1960er Jahre verlassen. 1963 zog das Museum für Ur- und Frühgeschichte ein. Es behielt bis zu der deutschen Wiedervereinigung seinen Sitz in Babelsberg. Die Anlage und der Park gingen anschließend in den Besitz und die Verwaltung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg über. Am 12. Dezember 1990 nahm die UNESCO Schloss Babelsberg als Teil der Berlin-Potsdamer Residenzlandschaft ins Weltkulturerbe auf. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts waren mehrere Sonderausstellungen im Schloss zu sehen. Zwischen 2013 und 2016 sanierte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten die Fassaden und Terrassen des Schlosses. Seitdem werden die Innenräume instand gesetzt und sollen der Öffentlichkeit wieder als Museum zugänglich gemacht werden. Derzeit (Stand 2022) ist das Schloss wegen der Umbauarbeiten geschlossen.

Teil der Berlin-Potsdamer Schlossparks

Schloss Babelsberg liegt im Norden von Park Babelsberg.

Das im Park Babelsberg stehende Schloss ist in die Berlin-Potsdamer Schlossparkanlagen eingebettet. Diese Kulturlandschaft formte der Generaldirektor der königlich-preußischen Gärten, Peter Joseph Lenné, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem zusammenhängenden Ensemble um. Park Babelsberg liegt am südöstlichen Ende der Potsdamer Schlossparkanlagen. Von hier aus bestehen zahlreiche Sichtachsen, beispielsweise zum Schlosspark Glienicke auf der direkt gegenüberliegenden Havelseite, nach Sacrow, dem Neuen Garten, zum Belvedere auf dem Pfingstberg und zur Stadtsilhouette von Potsdam.[1]

Schloss Babelsberg, links im Hintergrund sind das Marmorpalais und Belvedere auf dem Pfingstberg zu sehen; rechts die Glienicker Brücke

Die damaligen Sichtachsen zwischen verschiedenen Bauwerken der Berlin-Potsdamer Schlossparkanlagen hielt der preußische Hofmaler Carl Graeb in seinen Ansichten fest. So zeigt eine Chromolithographie aus den 1860er Jahren, die einem Aquarell von Graeb nachempfunden ist, neben dem Schloss im Hintergrund schemenhaft das Marmorpalais am Heiligen See und das Belvedere auf dem Pfingstberg. Auf dem Bild ist rechts von Schloss Babelsberg die von Schinkel erbaute steinerne Glienicker Brücke zu sehen, der Vorgängerbau des heutigen Flussüberganges.[2]

Für die Potsdamer Parkanlagen war Schloss Babelsberg der vorletzte Schlossbau. Nur Schloss Cecilienhof im Neuen Garten entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch später.[3] Schloss Babelsberg gilt als der größte verwirklichte Potsdamer Schlossbau des 19. Jahrhunderts. Zugleich ist es das einzige Schloss der Stadt, das der neogotischen Residenzarchitektur englischer Prägung zugerechnet werden kann.[4] Bei anderen Gebäudetypen in Potsdam zeigte sich der neogotische Stil dagegen schon früher, etwa bei dem Nauener Tor und der Gotischen Bibliothek im Neuen Garten.[5]

Zur Zeit Lennés bildete das Areal um das heutige Schloss jedoch noch eine landschaftsgärtnerisch unerschlossene Lücke zwischen den Schlossparkanlagen von Glienicke und der Pfaueninsel. Lenné machte Prinz Wilhelm 1826 während eines Hoffestes bei Schloss Glienicke auf die Sandanhöhe an der gegenüberliegenden Havelseite, den Babelsberg, aufmerksam. Der Standort des späteren Schlosses auf halber Höhe des Hügels wurde so gewählt, dass sich ein 180-Grad-Panorama auf die Potsdamer Seenlandschaft bietet.[6] Das gesamte vorgesehene Areal ritt Lenné bereits im August 1826 mit Wilhelm ab. Während der ersten Bauphase des Schlosses wurde er tatsächlich mit der Anlegung der zugehörenden Parkanlage betraut.[7]

Geschichte

Planungsphase und Baugeschichte (1826–1849)

Bauherr und Bauherrin

Schloss Babelsberg 1838, wenige Jahre vor der zweiten Bauphase

Der spätere Bauherr von Schloss Babelsberg, Prinz Wilhelm, hatte als zweitältester, zunächst noch unverheirateter Sohn König Friedrich Wilhelms III. vorerst traditionell kein Anrecht auf eine eigene Sommerresidenz und einen eigenständigen Hofstaat. Er bezog daher Mitte der 1820er Jahre lediglich eine Wohnung im Neuen Palais, einem am Westrand von Park Sanssouci gelegenen Potsdamer Schloss. Erst nach der Heirat mit Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach 1829 genehmigte der König dem Prinzen den Bau eines Schlosses. Bis zum Ende der Bauarbeiten von Schloss Babelsberg 1835 blieb das Prinzenpaar während der Sommermonate im Neuen Palais wohnen.[8] Der König übertrug Prinz Wilhelm den Babelsberg am 3. August 1833.[9] Vorgesehen war zunächst ein Schloss von geringer Größe, denn Wilhelm rückte erst 1840 in den Rang eines Kronprinzen auf. Bis dahin waren seine finanziellen Möglichkeiten und Repräsentationspflichten noch begrenzt.[10] So konnte ab 1834 zunächst nur ein vergleichsweise kleiner Sommersitz entstehen, der östliche Teil des heutigen Schlosses.[11]

Als Bauherrin setzte sich seine Gemahlin für einen neogotischen Stil des künftigen Schlosses ein. Eine für die Zeitgenossen ebenso übliche Orientierung an antiken und italienischen Vorbildern lehnte Augusta für Schloss Babelsberg ab.[12] Derartige Planungen hatten der künstlerisch interessierte preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm und der Leiter der preußischen Oberbaudeputation, Karl Friedrich Schinkel, vorgesehen. Sie befürworteten eine klassizistische Villa mit umgebenden Terrassen. Wie der Kronprinz in einer Skizze von 1826 darlegte, sollte die Villa durch ein Belvedere ergänzt werden.[13] Für die Zurückweisung dieser Ideen macht die Historikerin Karin Feuerstein-Praßer eine Rheinlandreise der Prinzessin Augusta verantwortlich: 1830 hatte sie zusammen mit ihrem Gemahl die mittelalterlichen Burgen zwischen Mainz und Koblenz gesehen, darunter auch die von Wilhelms Vetter Friedrich von Preußen im Stil des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaute Burg Rheinstein. Die Burgenromantik und Mittelalterbegeisterung im deutschen Raum erreichte damals einen Höhepunkt.[14] Schloss Babelsberg spielte in dieser Hinsicht eine besondere Rolle, denn anschließend entstanden in Kontinentaleuropa eine Reihe stilistisch ähnlicher Residenzen, darunter Schloss Hohenschwangau bei Füssen, Schloss Pierrefonds bei Compiègne und Schloss Marienburg bei Hildesheim.[15] Als Bauherrin mischte sich Augusta auch im Verlauf des Schlossbaus in die Abläufe ein. Da sie sich selbst mit architekturtheoretischen Werken und Stichen von englischen Landsitzen auseinandersetzte, konfrontierte sie die verantwortlichen Architekten mit eigenhändigen Skizzen. Die Mauern des Schlosses sollten demnach aus Backstein und die Fassade aus Sandstein errichtet werden.[16] Augusta widmete sich in den folgenden Jahren ebenfalls der Innenausstattung von Schloss Babelsberg. Nach Meinung von Robert-Tarek Fischer halfen ihr die Gestaltungsaktiväten dabei, sich von ihrer depressiven Erkrankung abzulenken.[17]

Architekten

Erster Bauentwurf von Ludwig Persius für ein Schloss auf dem Babelsberg (1831, SPSG Plansammlung PK 4091).

Als möglicher Architekt für den Schlossbau kam der Bauinspektor und ehemalige Schinkelschüler Ludwig Persius in Frage. Ende der 1820er Jahre hatte er während des Umbaus der Schlösser Charlottenhof und Glienicke in Zusammenarbeit mit seinem Lehrmeister Schinkel erstmals eigenständige architektonische Akzente gesetzt.[18] Den Vorstellungen Augustas versuchte Persius in einem Entwurf von 1831 entgegenzukommen. Er schlug eine kubische Bauform mit Spitzbögen und Zinnen vor.[19] Der Entwurf lehnte sich an die italienische Burgenarchitektur des Mittelalters an.[20]

Augusta favorisierte jedoch inzwischen Vorbilder der englischen Gotik und befürwortete eine Orientierung an Windsor Castle.[21] Die Prinzessin legte Persius einen Entwurf für ein Cottage vor, woraufhin Persius ihre Bauskizze weiterbearbeitete.[22]

Karl Friedrich Schinkel (1833–1841)
Schinkels Entwurf für Schloss Babelsberg mit Ansicht und Grundriss, 1858 nachträglich in der Sammlung architektonischer Entwürfe veröffentlicht. Tafel 136 (= Heft 26, Tafel. 162).

Den Bauauftrag erhielt 1833 aber nicht Persius, sondern Schinkel. Die Gründe, weshalb die Bauherren den Architekten wechselten, sind unklar. Persius blieb unter Schinkel jedoch Bauleiter und Entwurfsbearbeiter.[23] Schinkel entschied sich in seinem Entwurf vom Oktober 1833 ebenfalls für einen gotischen Stil.[24] Der Entwurf zeigt eine im Vergleich mit früheren Plänen deutlich größere Anlage. Der Bauforscher Manfred Klinkott vermutet daher, dass die weniger kostspieligen ursprünglichen Vorschläge lediglich den Zweck erfüllen sollten, den geldgebenden König zu einer Zustimmung zu bewegen.[25] Das Schloss sollte sich Schinkels Plan nach aus zwei asymmetrischen hintereinander versetzen Baukörpern zusammensetzen. Auf diese Weise hätte sich dem Betrachter aus jeder Perspektive ein anderes Bild des Schlosses geboten.[26] Viele Anregungen könnte Schinkel dem von Humphry Repton verfassten Buch Fragments on the theory and practice of landscape gardening entnommen haben. Es wird vermutet, dass Augusta ihm dieses Werk empfahl.[27]

Aus Kostengründen ließ sich zwischen 1834 und 1835 nur der vordere langgestreckte Bauteil in vereinfachter Gestaltung verwirklichen.[28] Es entstand ein von Osten nach Westen höher werdender Baukörper. Den östlichen Beginn bildete die Pergola als niedrigster Bauteil, daran anschließend folgt der höhere Wohnbau und am westlichen Abschluss schließlich der Oktogonturm.[29] Jörg Meiner geht davon aus, dass unter Schinkel überwiegend keine Möbelneuanfertigungen in Auftrag gegeben wurden. Vielmehr seien bereits vorhandene Stücke aus anderen Wohnungen des Prinzenpaares herbeigeschafft oder von Händlern erworben worden. Darauf deutet hin, dass es in Schinkels Entwürfen keine Angaben zu einzelnen Möbeln gibt. Nur ein kleiner Teil der wenigen erhaltenen Möbel aus der frühen Bauperiode des Schlosses könnte auf Schinkels Planungen selbst zurückgehen. Sichere Belege dafür gibt es jedoch nicht.[30] Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Bauherrin und Architekt führten dazu, dass Schinkel der Einweihung des Schlosses im Oktober 1835 fernblieb.[31] Schinkel klagte darüber, dass an sein Bauprojekt ein „Amputiermesser“ gelegt worden sei. Zu einem stimmigen Erscheinungsbild fehlten ihm einige nicht ausgeführte Elemente. Das Schloss blieb vorerst ein unverputzter Rohziegelbau. Aus diesem Grund ging Schinkel in seinem Buch Sammlung architektonischer Entwürfe nur in aller Kürze auf das Schloss ein.[32] Eine Bedeutung für sein Gesamtschaffen kam dem Sommersitz dennoch zu. Schloss Babelsberg gilt als Schinkels erster rein neogotischer Profanbau.[33]

Mit Schloss Babelsberg verband sich eine architektonische Innovation. Zur Zeit Schinkels galten unverputzte Backsteinfassaden nämlich noch als ärmlich und wenig repräsentativ. Für ein Schloss war sichtbares Backsteinmauerwerk nicht üblich. Zuerst Kirchen und später auch Privathäuser sollten jedoch dem Beispiel von Schloss Babelsberg folgen.[34]

Ludwig Persius (1841–1845)

Da Schinkel 1841 starb, übernahm nach langjähriger Bauunterbrechung Ludwig Persius für die Erweiterung des Schlosses die Oberleitung.[35] Als neuer Leiter unter Persius fungierte Hofbauinspektor Eduard Gebhard. Den Anstoß zu einem Erweiterungsbau hatte ein Thronwechsel gegeben: 1840 war König Friedrich Wilhelm III. gestorben. Sein kinderlos gebliebener Nachfolger Friedrich Wilhelm IV. erhob seinen jüngeren Bruder Wilhelm in den Rang eines preußischen Kronprinzen. Im folgenden Jahr 1841 erhielt Persius den Auftrag, neue Entwürfe für Babelsberg auszuarbeiten. Die Baupläne mussten jedoch mehrfach auf Druck Augustas umgeändert werden. Nachdem 1844 die Bauarbeiten wieder aufgenommen werden konnten, war Persius bereits ein todkranker Mann. Als er im Juli 1845 starb, standen lediglich die Grundmauern der Schlosserweiterung.[36] Dennoch entstand der Erweiterungsbau größtenteils nach seinem Konzept.[37]

Johann Heinrich Strack (1845–1849)

An die Stelle des verstorbenen Ludwig Persius trat 1845 der Hofbaurat Johann Heinrich Strack. Auch wenn er größtenteils an den Entwürfen von Persius festhielt, kam es unter ihm doch zu weiteren Abänderungen an Schinkels ursprünglichen Plänen.[38] Den größten Einfluss nahm Strack auf die Innenraumgestaltung des Schlosses.

Zweite Bauphase

Die Verbindung zum zurückliegenden Erweiterungsbau stellt der über zwei Etagen reichende Tanzsaal her. Sein oktogonaler Grundriss nimmt die Form des Teesalons wieder auf. Im neuen Westflügel waren neben vielen anderen Räumen Wohnungen für die Kinder des Prinzenpaares und ein hallenartiger Speisesaal vorgesehen. Ein mächtiger Turm bildet den Abschluss. Als die Fundamente für den Anbau standen, starb auch Persius 1845.

Den Auftrag zur Weiterführung erhielt Johann Heinrich Strack. Seine architektonischen Vorstellungen entsprachen mehr dem Geschmack der Bauherrin. Nach der Fertigstellung des Westflügels fand im Oktober 1849 die zweite Einweihung statt.

Park Babelsberg

Der von Peter Joseph Lenné geplante Park Babelsberg wurde ab 1843 von Fürst Pückler fortgeführt und vollendet. Zu diesen Arbeiten und der Wiederherstellung des Parks im 21. Jahrhundert fand 2017 im Schloss Babelsberg eine Ausstellung statt.

Nutzungsgeschichte ab 1835

Sommerresidenz Wilhelms (1835–1888)

Schloss Babelsberg, Blick von Süden mit der Glienicker Brücke im Hintergrund
Schloss Babelsberg
Um 1900

Schloss Babelsberg und das unmittelbare Umfeld bildeten mehrfach den Schauplatz historischer Ereignisse:

  • Im Sommer 1858 besuchte die britische Königin Victoria ihre mit dem preußischen Kronprinzen verheiratete gleichnamige Tochter in Schloss Babelsberg.[39] Das Kronprinzenpaar sollte ursprünglich das Neue Palais als Sommerresidenz beziehen, konnte aber wegen noch laufender Renovierungsarbeiten vorerst nur in Schloss Babelsberg Quartier nehmen.[40] Deshalb war Wilhelms Hofverwaltung für die Aufnahme und Versorgung der königlichen Gäste verantwortlich. Da das Schloss für einen solchen Empfang nicht ausgestattet war, mussten Möbel aus anderen Schlössern herbeigeschafft werden. Die britische Königin und ihr Gemahl blieben 14 Tage in Babelsberg. In dieser Zeit wurden auch Ausflüge in die nähere Umgebung unternommen, etwa Bootsfahrten auf der Havel und Besichtigungen berühmter Bauwerke.[41] Stefan Gehlen nimmt an, dass neben den zahlreichen Zerstreuungen aber auch politische Unterredungen geführt wurden. So könnte sich Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, der Gemahl Victorias, von einem Bündnis zwischen Preußen und Großbritannien Vorteile für seine eigene Dynastie erhofft haben: Im Falle einer von Preußen durchgesetzten Nationalstaatsgründung sollte der Verbündete dazu bewegt werden, von einer Auflösung der deutschen Kleinstaaten abzusehen.[42]
  • Eine wichtige Rolle spielte Schloss Babelsberg 1859 auch für die sogenannte Roonsche Heeresreform: Hintergrund war der wenige Tage zuvor beendete Zweite Italienische Unabhängigkeitskrieg zwischen Österreich, Frankreich und Sardinien-Piemont. Preußen hatte für eine mögliche Kriegsbeteiligung mobilgemacht. Obwohl in naher Zukunft keine weitere militärische Aktion absehbar war, wollte Wilhelm – inzwischen regierender Prinzregent – eine große Reduzierung des Heeres verhindern. Ein auf Schloss Babelsberg von ihm am 15. Juli 1859 verfasster Entwurf sah daher vor, nur die älteren Eingezogenen aus der Landwehr wieder zu entlassen.[43]
  • Wilhelm bestieg nach dem Tod seines älteren Bruders 1861 im Alter von 64 Jahren den preußischen Thron. Als König Wilhelm I. ließ er sich keine neuen, repräsentativeren Wohnungen einrichten. Er behielt Schloss Babelsberg in Potsdam und das heutige Alte Palais in Berlin als Hauptwohnsitze bei.[44] Auch im September 1862 hielt sich Wilhelm in Schloss Babelsberg auf. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich infolge von militärpolitischen Details ein Konflikt mit dem Abgeordnetenhaus gebildet. Der eskalierende Streit zwischen Krone und Parlament, der sogenannte preußische Verfassungskonflikt, veranlasste den König dazu, einer Unterredung mit Otto von Bismarck, einem möglichen Kandidaten für das Ministerpräsidentenamt, zuzustimmen. Der preußische Kriegsminister Albrecht von Roon bat Wilhelm in Babelsberg nach einem Gottesdienst um eine baldige Audienz. Am darauffolgenden Tag, dem Nachmittag des 22. Septembers 1862, fand im Schloss und Park Babelsberg dann die historische Begegnung zwischen dem König und Bismarck statt. Das Resultat des Gesprächs und Spaziergangs war die Ernennung Bismarcks zum preußischen Ministerpräsidenten.[45]
  • Am 23. Juli 1878 reiste Wilhelm I. aus Berlin nach Schloss Babelsberg an. Der deutsche Kaiser wollte sich hier von den Folgen eines am 2. Juni 1878 verübten Attentates erholen. Aus Furcht vor weiteren Anschlägen wurden die Sicherheitsvorkehrungen massiv erhöht und eine Postenkette um Schloss und Park Babelsberg eingerichtet. Militär sicherte das gesamte nähere Umfeld; der Verkehr auf Straßen wurde eingeschränkt und der Schiffsverkehr auf der nahen Havel untersagt.[46] Am 29. Juli 1878 verließ Wilhelm I. Babelsberg für einen Kuraufenthalt im böhmischen Teplitz.[47] Die Regierungsgeschäfte für den bei dem Attentat verletzten Monarchen übernahm dessen Sohn, Kronprinz Friedrich Wilhelm. Er unterzeichnete am 21. Oktober 1878 in Schloss Babelsberg das sogenannte Sozialistengesetz, welches Vereine, Versammlungen und Schriften der Sozialdemokratie verbot.[48]
  • Am 2. Juni 1880 feierten der spätere Kaiser Wilhelm II. und Auguste Victoria aus dem Haus Holstein in Schloss Babelsberg ihre Verlobung. Dem Ereignis waren politische Spannungen vorausgegangen, denn noch vor kurzem hatte der Vater von Auguste Viktoria Erbansprüche auf die von Preußen annektierten Herzogtümer Schleswig und Holstein erhoben. Erst der Tod Friedrichs VIII. von Schleswig-Holstein im Januar 1880 leitete allmählich ein Ende des Konfliktes ein. Für die feierliche Anbahnung der ehelichen Verbindung lud Wilhelm I. im Sommer 1880 Mitglieder seiner eigenen Dynastie, aber auch die Verwandtschaft von Auguste Viktoria sowie Vertreter des Staates nach Schloss Babelsberg ein. Im Tanzsaal machte Graf von Schleinitz die offizielle Verlobung bekannt. Nach einer weiteren Ansprache Wilhelms I. nahmen die Versammelten an einem Bankett im Speisesaal teil. Das Fest erfüllte seinen vorgesehenen Zweck: Die Vorbehalte in der Hohenzollernfamilie gegenüber der künftigen Braut gingen zurück.[49]

Nutzung im späten Kaiserreich (1888–1918)

Nach dem Tod Wilhelms I. 1888 bevorzugten die kaiserlichen Nachfolger andere Schlösser als Wohnsitz. Kaiser Wilhelm II. hielt in den Sommermonaten meist Hof im Neuen Palais. Im Winter zog er mit seiner Familie in das Berliner Stadtschloss um.[50]

Erst 1908 rückte Schloss Babelsberg wieder in den Fokus der Hohenzollern. Kronprinz Wilhelm, der Sohn Wilhelms II., forderte eine den Wohnstandards des frühen 20. Jahrhunderts gerecht werdende Residenz. Sein bisheriger Wohnsitz in Potsdam, das Marmorpalais, war ein Bauwerk aus dem späten 18. Jahrhundert. Es konnte aufgrund der als erhaltenswert eingestuften historischen Ausstattung nicht grundlegend umgestaltet werden. Aus diesem Grund brachte der Minister des königlichen Hauses 1907 die ehemalige Sommerresidenz Wilhelms I. ins Gespräch. Es wurde überlegt, Schloss Babelsberg so weit zu erweitern, dass es der Kronprinz auch als vorgesehener späterer deutscher Kaiser noch hätte nutzen können. Der Plan war allerdings hoch umstritten, denn Wilhelm II. hatte gerade erst das Neue Palais unter hohem Kostenaufwand zu der wichtigsten kaiserlichen Residenz in Potsdam umgestalten lassen. Kritiker sahen daher in einen weiteren Bauprojekt keine Notwendigkeit.[51] Den Bedenken zum Trotz legte Oberhofbaurat Albert Geyer 1908 umfangreiche Entwurfsskizzen vor. Kurz darauf wurden erste Arbeiten auf dem Babelsberger Schlossgelände vorgenommen. Wilhelm II. ließ die Bauaktivitäten jedoch frühzeitig einstellen. Er schreckte vor den veranschlagten Kosten zurück und erklärte, dass das Marmorpalais und das Potsdamer Stadtschloss für die Familie des Kronprinzen ausreichend sei. Schloss Babelsberg behielt somit sein auf Schinkel, Persius und Strack zurückgehendes Erscheinungsbild.[52] Geyers Pläne hatten lediglich die Abtragung eines Teilbereiches der Blauen Terrasse zur Folge. Dorthin war die Schlosserweiterung vorgesehen.[53]

Zentrale Richterschule (1948/1949–1954)

Das Mobiliar ging durch Plünderungen nach 1945 teilweise verloren.

Ab 1948/1949 erhielt das Schloss eine neue Funktion: Nachdem dort zunächst das Zentralarchiv der sowjetischen Besatzungszone untergebracht werden sollte, ordnete die Rechtsabteilung der sowjetischen Militärverwaltung die Umgestaltung zu einer Richterausbildungsstätte an. Der Einzug der Richterschule geschah vor dem Hintergrund, dass die Gerichte in nationalsozialistische Verbrechen verwickelt waren. Es fehlte folglich an politisch unbelasteten Richtern und Staatsanwälten. Auch flohen unter den Bedingungen der Mangelwirtschaft viele Fachkräfte aus Brandenburg. Die „Volksrichterschule“ in Babelsberg sollte diesem Trend entgegenwirken und aus Sicht der Militäradministration dazu beitragen, ein ideologisch-sozialistisch zuverlässiges Gerichtswesen zu installieren.[54] Der Schlossstandort bot sich an, da die Anlage weitgehend von Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg verschont geblieben war. Die sowjetische Militäradministration betraute zunächst das Justizministerium des Landes Brandenburg mit Planungen für bauliche Veränderungen. Die Berliner Architekten Edgar Wedepohl und Hans Geber beaufsichtigten die zwischen Oktober 1948 und Juni 1949 vorgenommenen Umgestaltungen. Sie nahmen auf die historische Ausstattung in dem von Schinkel geschaffenen Schlossteil größere Rücksicht als in dem Erweiterungsbau von Persius und Strack. Neben dem Schloss, im nordöstlichen Areal von Park Babelsberg, entstanden in den folgenden Jahren zusätzliche Internatsgebäude. Diese wurden errichtet, da die sowjetische Militäradministration seit März 1949 plante, die gesamte Justizausbildung der Besatzungszone in Babelsberg zu konzentrieren.[55] Die historische Einrichtung im Schloss wurde in dieser Zeit kaum gepflegt. So rissen die Bauarbeiter sämtliche Kamine und Öfen des 19. Jahrhunderts von den Wänden und entsorgten den Schutt westlich vom Schloss. 2003 wurden die Überreste bei einer Grabung entdeckt und anschließend untersucht. Es gelang unter anderem, die Überreste eines aus Marmor und Sandstein gefertigten Kamins aus dem Speisezimmer des Schlosses zu identifizieren. Bei dem Objekt handelte es sich um ein Geschenk der russischen Zarin von 1849.[56]

Hochschule für Filmkunst (1954–1962)

Nördlich von Schloss Babelsberg lag während der deutschen Teilung das Grenzgebiet zwischen West-Berlin und der Deutschen Demokratischen Republik. Zur Verhinderung von Fluchtaktionen aus Potsdam nach West-Berlin ließ die Regierung der DDR ab 1961 Maschendrahtzäune, Hundelaufanlagen, Kolonnenwege und Grenztürme in dem Bereich anlegen.

Im Oktober 1954 wurde in den Räumlichkeiten des Schlosses die Hochschule für Film und Fernsehen gegründet. Die ehemaligen Appartements der Kaiserfamilie dienten nun achtundvierzig Studenten als Wohnung und Seminarort. In den ersten Jahren gelang es zunächst nicht, die erforderliche Filmausstattung bereitzustellen. Es fehlte beispielsweise an Schneidetischen, Kameraapparaten und Lampen.[57] Im Winter erwies sich die Beheizung der Räume als schwierig. Im Sommer konnte der Tanzsaal von den Studenten für festliche Aktivitäten genutzt werden.[58] Anfang der 1960er Jahre endete das studentische Leben im Schloss: Aufgrund der Nähe zu West-Berlin fürchteten die verantwortlichen Stellen, Studenten könnten von dem Gelände der Hochschule aus der DDR flüchten. Die Einrichtung musste das Schloss daher verlassen.[59]

Museum für Ur- und Frühgeschichte (1963–1990)

Ab 1963 beherbergte das Gebäude das Museum für Ur- und Frühgeschichte, das ab 1967 für die Öffentlichkeit zugänglich war. Hier waren vor allem Funde der Bodendenkmalpflege aus den Bezirken Potsdam, Frankfurt/Oder und Cottbus ausgestellt, darunter auch Material des kaiserlichen Gräberfeldes von Kemnitz.[60] Das Schloss befand sich bis zu Maueröffnung 1989 im DDR-Grenzgebiet zu Westberlin und war daher nur erschwert zugänglich.

Seit der deutschen Wiedervereinigung (ab 1990)

Nach der Wiedervereinigung wurden erste Räume den Staatlichen Schlössern und Gärten Potsdam-Sanssouci überlassen und seit 1991 als Schlossmuseum wieder zugänglich gemacht. Seit mehreren Jahren ist das Schloss für eine Gesamtsanierung für den Publikumsverkehr geschlossen und nur im Rahmen von Sonderausstellungen und -führungen zugänglich. Mit den Mitteln des Masterplans wird das Schloss seit 2013 vollständig saniert. Die Hüllensanierung und die Wiederherstellung der umliegenden Terrassenanlagen wurden bereits 2016 abgeschlossen.[61] In einem nächsten Schritt werden die Innenräume restauriert und für eine museale Nutzung vorbereitet.

Seit Anfang des 21. Jahrhunderts nutzte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg das Schloss für Sonderausstellungen:

  • Im Jahr 2001 war in den Innenräumen die Ausstellung Auf den Spuren von Kronprinzessin Victoria. Kaiserin Friedrich (1840–1901) zu sehen. Die Präsentation widmete sich dem Leben der deutschen Kaiserin Victoria. Auf Schloss Babelsberg verbrachte Victoria 1858 ihren ersten Sommeraufenthalt in Preußen. Anlass für die Ausstellung war der 100. Todestag Victorias.[62]
  • Im Jahr 2003 präsentierte die Generaldirektion der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Schloss Babelsberg eine Sonderausstellung mit dem Titel Ludwig Persius. Architekt des Königs. Baukunst unter Friedrich Wilhelm IV. Anlass war der 200. Geburtstag des Schinkelschülers und Architekten des Schlosses.[63]
  • Von 2009 bis 2010 wurde im Rahmen der Ausstellung Brüderlicher Tafelglanz in den Schlössern Babelsberg und Glienicke das Tafelsilber der Prinzenbrüder Wilhelm und Carl gezeigt. Es war im Rahmen der Hochzeitsvorbereitungen um 1830 für die Hofhaltungen von dem Goldschmied Johann George Hossauer angefertigt worden.[64]
  • 2017: Pückler. Babelsberg. Der grüne Fürst und die Kaiserin

Architektur

Das Hauptgebäude im Stil der englischen Gotik entstand in der ersten Bauphase. Zusammen mit dem Erweiterungsbau in der zweiten Bauphase belegt das Gebäudeensemble einen S-förmigen Grundriss. Die klare Gliederung der Fassade des Hauptgebäudes wurde für den Erweiterungsbau aufgegeben. Mit Türmchen, Erkern und verschiedenen Fensterformen erhielt es ein komplett anderes Aussehen und entsprach der Baukunst, die später als ‚Burgenstil‘ bezeichnet wurde.[60] Dominant ist der Rundturm an der Westseite des Schlosses.

Außenanlage

Die Schlossfassade umfasst etwa 380 Fenster und Türen. Einige der Fensterscheiben wiesen ursprünglich keine Sprossen auf und wurden zwischen 1849 und 1888 hergestellt. Sie bestanden aus jeweils einem großen Stück Glas. Die vor allem an der Nord- und Westfront des Schlosses eingebauten Verglasungen erlaubten einen unbeeinträchtigten Blick auf den Babelsberger Landschaftsgarten.[65] Die Konstruktion war stilistisch allerdings ein Bruch mit der gotischen Baukunst, denn im Mittelalter konnten Fenster nur aus vielen kleinen Glasstücken zusammengesetzt werden. Im Teesalon von Schloss Babelsberg erreichten die Verglasungen dagegen eine Höhe von etwa viereinhalb Metern. Bei der Restaurierung des Schlosses in den 2010er Jahren stellte diese Technik das Baupersonal vor eine Herausforderung: Scheiben mit einer ähnlichen Beschaffenheit wie die während des Zweiten Weltkrieges beschädigten Originale, ließen sich nur bis zu einer Höhe von 3 Metern anfertigen. Die heutigen Fenster im Schloss setzen sich daher teilweise – anders als im ursprünglichen Zustand – aus zwei Glasstücken zusammen.[66]

Der Städtebrunnen auf der Porzellanterrasse

Über zahlreiche Türen konnten Wilhelm und Augusta direkt die Terrassen des Schlosses betreten.[67] Für deren Anlegung war der Gartenkünstler Hermann von Pückler-Muskau verantwortlich. Er fand keinen Gefallen an der bis dahin das Schloss umgebenden kleiner dimensionierten Terrasse mit Rasenböschung. An ihre Stelle ließ Pückler bis 1844 vier große Terrassen treten. Die Anlagen wurden mit Mauern abgestützt und umfangreich mit Blumen und Plastiken verziert. Im Nordosten grenzt die Blaue Terrasse an das Schloss an. Westlich davon beginnt – ebenfalls an der Nordseite des Schlosses gelegen – die Goldene Terrasse. Sie befindet sich vor dem von Schinkel erbauten östlichen Teil des Schlosses.[68] Die dortigen Begrenzungen der Blumen- und Rasenbeete wurden mit Vergoldungen überzogen und geben der Terrasse ihren Namen. Eine gusseiserne Balustrade mit Fischblasenornament umschließt die Goldene Terrasse nach außen. Den Boden um die Beete bedecken Marmorpflaster.[69] Nach Westen hin folgt die vor dem Erweiterungsbau liegende Porzellanterrasse. Sie liegt ein Meter tiefer als die Goldene Terrasse.[70] Der Name Porzellanterrasse lässt sich auf die ehemals hier vorhandenen Plastiken und Sitzgelegenheiten aus Porzellan zurückführen. Dominiert wird die Terrasse von einem Springbrunnen, dem sogenannten Städtebrunnen. Ihn schenkte 1863 die Kölner Dombauhütte dem preußischen König in Anerkennung dafür, dass dieser sich an der Finanzierung des Domweiterbaus beteiligte. Aus dem Brunnen ragt eine gotische Fiale mit der Figur des mittelalterlichen Kölner Dombaumeisters Gerhard auf.[71] Auf der gegenüberliegenden südwestlichen Schlossseite erstreckt sich die in Stufen ansteigende Voltaireterrasse.[72] Sie verdankt ihren Namen zwanzig Linden, welche ursprünglich vor einem Anwesen standen, in dem einst der französische Philosoph Voltaire während seines Aufenthalts am preußischen Königshof Friedrichs II. untergebracht war.[73]

Das Michaelsdenkmal

Südlich der Voltaireterrasse befindet sich das sogenannte Michaelsdenkmal. Mit dem Bau des Monumentes im Jahr 1853 wollte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. an den Sieg über die Revolution von 1848/1849 erinnern. Damals hatten preußische Truppen unter dem Oberbefehl von Prinz Wilhelm den Aufstand der Revolutionäre im Großherzogtum Baden niedergeschlagen. Für das Gedenken an die während der Militäroperation gefallenen preußischen Soldaten ließ der Monarch bereits 1850 in Berlin eine Invalidensäule aufstellen. Da er selbst einen großen Anteil an der Gestaltung der Potsdamer Parkanlagen hatte, gab er als Äquivalent zu dem Berliner Bauwerk im Park Babelsberg ein Denkmal in Auftrag.[74] Es stellt den Erzengel Michael dar. Das himmlische Wesen ist gerade im Begriff, den Lindwurm der Revolution zu bezwingen. Das Denkmal stellt damit eine Analogie zum Schlossherrn her: So wie der Erzengel Michael nach christlichem Glauben den Teufel aus dem Himmel bannte, habe auch Wilhelm mit seinem Kampf gegen die Revolution über „gottfeindliche Mächte“ triumphiert.[75]

Innenarchitektur

Tanzsaal im Jahr 1853, Ansicht von Carl Graeb

Ein Anbau in der Form eines Oktogons wurde als Speisesaal und nach dem späteren Umbau als Teesalon genutzt. Die bis fast auf den Boden gehenden Spitzbogenfenster, dicht aneinander gereiht, geben viele Sichtbeziehungen in die Landschaft frei.

Die Innenräume sind weitestgehend mit neugotischem Dekor versehen und gut erhalten.[60]

Zu der Privatwohnung Wilhelms gehörten in Schloss Babelsberg zwei große Räume: Sein Arbeits- und Schlafzimmer lagen im Obergeschoss. Die Wohnung Augustas verteilte sich auf das Ober- und Erdgeschoss. Im Erdgeschoss lagen ihr Vor-, Empfangs- und Arbeitszimmer sowie der Teesalon und ihre Bibliothek. Im Obergeschoss nutzte Augusta ein Frühstücks-, Ankleide-, und Schlafzimmer.[76]

Ab 1856 wurden Räumlichkeiten im Erweiterungsbau des Schlosses umgestaltet. Davon waren das Obergeschoss und der Rundturm betroffen. Hier zogen 1858 Kronprinz Friedrich Wilhelm und seine Gemahlin Victoria ein. Als Tochter der englischen Königin ließ Victoria ihre Appartements im Stil des Osborne Houses und Balmoral Castle herrichten.[77]

Sicht auf den das Schloss umringenden, gleichnamigen Park direkt an den Ufern der Havel

Literatur

  • Bogdan Krieger: Schloss Babelsberg. In: Velhagen & Klasings Monatshefte. Band 42, Heft 3, 1927/28, S. 281–296.
  • Georg Poensgen: Schloss Babelsberg. Deutscher Kunstverlag, Berlin 1929.
  • Heidrun Liepe, Roland Handrick: Park und Schloss Babelsberg. (Amtlicher Führer der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg) 3. Auflage, Potsdam 1999, OCLC 1072867809.
  • Stefan Gehlen: »Was fühle ich mich glücklich auch bei diesem Bau im Geiste meines theuren Meisters fortwirken zu dürfen«. Zur Pliniusrezeption von Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius in Babelsberg. In: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Jahrbuch 5 (2013), S. 71–82, hier S. 71.(Digitalisat auf perspectivia.net, abgerufen am 7. Dezember 2021).
  • Katrin Schröder: Park Babelsberg. Deutscher Kunstverlag, 2017, ISBN 978-3-422-04043-4.

Weblinks

Commons: Schloss Babelsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Katrin Schröder: Park Babelsberg. 2. Auflage. Deutscher Kunstverlag, 2017, ISBN 978-3-422-04043-4, S. 3.
  2. Uta Kaiser: Schloss Babelsberg von Osten. Bilddatenbank des Potsdam Museums.
  3. Helmut Börsch-Supan: Wohnungen preußischer Könige im 19. Jahrhundert. In: Karl Ferdinand Werner (Hrsg.): Hof, Kultur und Politik im 19. Jahrhundert. Akten des 18. Deutsch-Französischen Historikerkolloquiums. (= Pariser Historische Studien. 21). Röhrscheid, Bonn 1985, ISBN 3-7928-0481-6, S. 99–120, hier S. 113.
  4. Jörg Meiner: Möbel des Spätbiedermeier und des Historismus. Die Regierungszeiten der preußischen Könige Friedrich Wilhelm IV. (1840–1861) und Wilhelm I. (1861–1888). Akademie, Berlin 2008, ISBN 978-3-05-004353-1, S. 332.
  5. Peter-Michael Hahn: Geschichte Potsdams. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Beck, München 2003, ISBN 3-406-50351-9, S. 104.
  6. Karl Eisbein: Fontänen, Brunnen und Gewässer im Schlosspark Babelsberg. In: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Jahrbuch 3. (1999/2000), S. 109–129, hier S. 109. (perspectivia.net, Digitalisat) abgerufen am 1. Dezember 2021.
  7. Friedrich Mielke: Potsdamer Baukunst. Das klassische Potsdam. 2. Auflage. Propyläen-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-549-05668-0, S. 152.
  8. Jörg Kirschstein: Das Neue Palais in Potsdam. Familienidyll und kaiserlicher Glanz. be.bra Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-86124-690-9, S. 21–22.
  9. Sabine Bohle-Heintzenberg: Ludwig Persius. Architekt des Königs. Baukunst unter Friedrich Wilhelm IV. Mann, Potsdam 2003, ISBN 3-7954-1586-1, S. 21.
  10. Katrin Schröder: Park Babelsberg. 2. Auflage. Deutscher Kunstverlag, 2017, ISBN 978-3-422-04043-4, S. 3–5.
  11. Katrin Schröder: Park Babelsberg. 2. Auflage. Deutscher Kunstverlag, 2017, ISBN 978-3-422-04043-4, S. 15.
  12. Karin Feuerstein-Praßer: Augusta. Kaiserin und Preußin. München 2011, ISBN 978-3-492-26456-3. (google.de)
  13. Stefan Gehlen: »Was fühle ich mich glücklich auch bei diesem Bau im Geiste meines theuren Meisters fortwirken zu dürfen«. Zur Pliniusrezeption von Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius in Babelsberg. In: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Jahrbuch 5 (2013), S. 71–82, hier S. 71.(Digitalisat auf perspectivia.net, abgerufen am 7. Dezember 2021).
  14. Karin Feuerstein-Praßer: Augusta. Kaiserin und Preußin. München 2011, ISBN 978-3-492-26456-3. (google.de)
  15. Elisabeth Crettaz-Stürzel: Eine feste Burg – ein festes Reich. Die Rekonstruktion der Marienburg und der Hohkönigsburg als symbolische Grenzfesten des Deutschen Kaiserreichs und die politische Burgenrenaissance in Europa. In: Geschichte bauen. Architektonische Rekonstruktion und Nationenbildung vom vom 19. Jahrhundert bis heute. Köln/ Weimar/ Wien 2017, ISBN 978-3-412-50725-1, S. 62–90, hier S. 74.
  16. Karin Feuerstein-Praßer: Augusta. Kaiserin und Preußin. München 2011, ISBN 978-3-492-26456-3. (google.de) ; Sabine Bohle-Heintzenberg: Ludwig Persius – Architekt des Königs, Baukunst unter Friedrich Wilhelm IV. Mann, Potsdam 1993, ISBN 3-7954-1586-1, S. 21.
  17. Robert-Tarek Fischer: Wilhelm I. Vom preußischen König zum ersten Deutschen Kaiser. Böhlau, Köln 2020, ISBN 978-3-412-51926-1, S. 68.
  18. Sabine Bohle-Heintzenberg: Ludwig Persius – Architekt des Königs, Baukunst unter Friedrich Wilhelm IV. Mann, Potsdam 1993, ISBN 3-7954-1586-1, S. 20.
  19. Sabine Bohle-Heintzenberg: Ludwig Persius – Architekt des Königs, Baukunst unter Friedrich Wilhelm IV. Mann, Potsdam 1993, ISBN 3-7954-1586-1, S. 21.
  20. Matthias Noell: Altnormännischer Charakter oder Normannischer Baustil? Anmerkungen zur Architekturterminologie im 19. und 20. Jahrhundert. In: Jahrbuch der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Band 5, 2003, S. 203–220, hier S. 214.
  21. Sabine Bohle-Heintzenberg: Ludwig Persius – Architekt des Königs, Baukunst unter Friedrich Wilhelm IV. Mann, Potsdam 1993, ISBN 3-7954-1586-1, S. 21.
  22. Stefan Gehlen: »Was fühle ich mich glücklich auch bei diesem Bau im Geiste meines theuren Meisters fortwirken zu dürfen«. Zur Pliniusrezeption von Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius in Babelsberg. In: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Jahrbuch 5 (2013), S. 71–82, hier S. 72.(Digitalisat auf perspectivia.net, abgerufen am 7. Dezember 2021)
  23. Stefan Gehlen: »Was fühle ich mich glücklich auch bei diesem Bau im Geiste meines theuren Meisters fortwirken zu dürfen«. Zur Pliniusrezeption von Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius in Babelsberg. In: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Jahrbuch 5 (2013), S. 71–82, hier S. 71–72.(Digitalisat auf perspectivia.net, abgerufen am 7. Dezember 2021).
  24. Sabine Bohle-Heintzenberg: Ludwig Persius – Architekt des Königs, Baukunst unter Friedrich Wilhelm IV. Mann, Potsdam 1993, ISBN 3-7954-1586-1, S. 21.
  25. Manfred Klinkott: Die Backsteinbaukunst der Berliner Schule von K. F. Schinkel bis zum Ausgang des Jahrhunderts. Mann, Berlin 1988, S. 66.
  26. Werner Szambien: Karl Friedrich Schinkel. Birkhäuser, Basel/ Boston/ Berlin 1990, S. 75.
  27. Manfred Klinkott: Die Backsteinbaukunst der Berliner Schule von K. F. Schinkel bis zum Ausgang des Jahrhunderts. Mann, Berlin 1988, S. 66.
  28. Werner Szambien: Karl Friedrich Schinkel. Birkhäuser, Basel/ Boston/ Berlin 1990, S. 75.
  29. Friedrich Mielke: Potsdamer Baukunst. Das klassische Potsdam. Propyläen-Verlag, Berlin 1981, S. 137.
  30. Jörg Meiner: Möbel des Spätbiedermeier und des Historismus. Die Regierungszeiten der preußischen Könige Friedrich Wilhelm IV. (1840–1861) und Wilhelm I. (1861–1888). Akademie, Berlin 2008, ISBN 978-3-05-004353-1, S. 332.
  31. Sabine Bohle-Heintzenberg: Ludwig Persius – Architekt des Königs, Baukunst unter Friedrich Wilhelm IV. Mann, Potsdam 1993, ISBN 3-7954-1586-1, S. 21.
  32. Manfred Klinkott: Die Backsteinbaukunst der Berliner Schule von K. F. Schinkel bis zum Ausgang des Jahrhunderts. Mann, Berlin 1988, S. 66.
  33. Werner Szambien: Karl Friedrich Schinkel. Birkhäuser, Basel/ Boston/ Berlin 1990, S. 72.
  34. Wilko Potgeter: Backstein-Rohbau. Im Zeitalter der Industrialisierung. Bautechnik des Sichtbacksteins im deutschen Sprachraum von der Zeit Schinkels bis zum Backsteinexpressionismus. [Dissertation], ETH, Zürich 2021, S. 270 und 196.
  35. Werner Szambien: Karl Friedrich Schinkel. Birkhäuser, Basel/ Boston/ Berlin 1990, S. 75.
  36. Helmut Rippl: Pücklers Parkanlagen in Muskau, Babelsberg und Branitz. In: Joachim Fait (Hrsg.): Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau. Gartenkunst und Denkmalpflege. Böhlau, Weimar 1989, ISBN 3-7400-0089-9, S. 41–176, hier S. 106; Sabine Bohle-Heintzenberg: Ludwig Persius – Architekt des Königs, Baukunst unter Friedrich Wilhelm IV. Mann, Potsdam 1993, ISBN 3-7954-1586-1, S. 21.
  37. Jörg Meiner: Möbel des Spätbiedermeier und des Historismus. Die Regierungszeiten der preußischen Könige Friedrich Wilhelm IV. (1840–1861) und Wilhelm I. (1861–1888). Akademie, Berlin 2008, ISBN 978-3-05-004353-1, S. 332.
  38. Friedrich Mielke: Potsdamer Baukunst. Das klassische Potsdam. 2. Auflage. Propyläen-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-549-05668-0, S. 152.
  39. Ulrike Gruhl: Victorias Einzug in Potsdam und der Sommer 1858 in Babelsberg. In: Auf den Spuren von Kronprinzessin Victoria Kaiserin Friedrich (1840–1901). Potsdam 2001, S. 18–25, hier S. 22.
  40. Jörg Kirschstein: Das Neue Palais in Potsdam. Familienidyll und kaiserlicher Glanz. be.bra Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-86124-690-9, S. 25–26.
  41. Ulrike Gruhl: Victorias Einzug in Potsdam und der Sommer 1858 in Babelsberg. In: Auf den Spuren von Kronprinzessin Victoria Kaiserin Friedrich (1840–1901). Potsdam 2001, S. 18–25, hier S. 22.
  42. Stefan Gehlen: Prinz Albert. Babelsberg und die deutsche Frage. In: Texte des RECS #15, 22/12/2017. (recs.hypotheses.org, abgerufen am 20. Dezember 2021)
  43. Detlef Kotsch: Potsdam. Die preußische Garnisonstadt. Westermann, Braunschweig 1992, ISBN 3-07-509504-4, S. 198.
  44. Helmut Börsch-Supan: Wohnungen preußischer Könige im 19. Jahrhundert. In: Karl Ferdinand Werner (Hrsg.): Hof, Kultur und Politik im 19. Jahrhundert. Akten des 18. Deutsch-Französischen Historikerkolloquiums. (= Pariser Historische Studien. 21). Röhrscheid, Bonn 1985, ISBN 3-7928-0481-6, S. 99–120, hier S. 110.
  45. Rainer Schmidt: Otto von Bismarck (1815–1898): Realpolitik und Revolution. Stuttgart 2004, S. 117.
  46. Marcus Mühlnikel: »Fürst, sind Sie unverletzt?« Attentate im Kaiserreich 1871–1914. Schöningh, Paderborn 2014, ISBN 978-3-506-77860-4, S. 224.
  47. Marcus Mühlnikel: »Fürst, sind Sie unverletzt?« Attentate im Kaiserreich 1871–1914. Schöningh, ISBN 978-3-657-77860-7, Paderborn 2014, S. 128.
  48. Marcus Mühlnikel: »Fürst, sind Sie unverletzt?« Attentate im Kaiserreich 1871–1914. Schöningh, Paderborn 2014, ISBN 978-3-506-77860-4, S. 140; Hartmut Ellrich: Potsdam zur Kaiserzeit. Eine Zeitreise in alten Fotografien. Sutton, Erfurt 2013, ISBN 978-3-95400-668-7, S. 51.
  49. Jörg Kirschstein: Auguste Victoria - Porträt einer Kaiserin. Bebra, Berlin 2021, ISBN 978-3-86124-739-5, S. 27–29.
  50. Jörg Kirschstein, Holger Catenhusen: Jörg Kirschstein über Kaiserin Auguste Victoria. "Sie war engstirnig und reaktionär". In: Potsdamer Neueste Nachrichten. 18. April 2021. (pnn.de, abgerufen am 23. Januar 2022)
  51. Hans-Joachim Giersberg: Schloß Cecilienhof im Neuen Garten. Zur Geschichte des letzten Schlossbaues der Hohenzollern in Potsdam. In: Schloß Cecilienhof und die Potsdamer Konferenz 1945. Von der Hohenzollernwohnung zur Gedenkstätte. Berlin u. a. 1995, ISBN 3-931054-02-0, S. 9–34, hier: S. 13.
  52. Hans-Joachim Giersberg: Schloß Cecilienhof im Neuen Garten. Zur Geschichte des letzten Schlossbaues der Hohenzollern in Potsdam. In: Schloß Cecilienhof und die Potsdamer Konferenz 1945. Von der Hohenzollernwohnung zur Gedenkstätte. Berlin u. a. 1995, ISBN 3-931054-02-0, S. 9–34, hier: S. 15.
  53. Katrin Schröder: Park Babelsberg. 2. Auflage. Deutscher Kunstverlag, 2017, ISBN 978-3-422-04043-4, S. 18.
  54. Dieter Pohl: Justiz in Brandenburg 1945–1955. Gleichschaltung und Anpassung. (= Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte. Bd. 50). Oldenbourg, München 2001, ISBN 3-486-56532-X, S. 30 und 33; Jana Haase: Schlösserstiftung will DDR-Geschichte von Park und Schloss Babelsberg aufarbeiten. In: Potsdamer Neueste Nachrichten. 2. Februar 2021. (pnn.de, 1. Januar 2022)
  55. Stefan Gehlen: Scharoun neben Schinkel? Zur real existierenden Moderne im Babelsberger Park. In: Jahrbuch Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Band 6 (2004), S. 173–184, hier S. 173–174.
  56. Jan Mende: Feinweiße Öfen für Schloss Babelsberg. In: Jahrbuch Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Band 5, 2003, S. 83–103, hier S. 87.
  57. Egbert Lipowski: Curriculum vitae einer Berühmten. 50 Jahre Filmhochschule in Babelsberg im Wandel des Zeitgeistes. In: Horst Schättle, Dieter Wiedemann (Hrsg.): Bewegte Bilder. Bewegte Zeiten. 50 Jahre Film- und Fernsehausbildung HFF Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. Vistas, Berlin 2004, S. 53–111, hier S. 59.
  58. Peter Rabenalt: Drei Kalendergeschichten aus der Frühzeit. In: Torsten Schulz (Hrsg.): Orangemond im Niemandsland. Vistas, Berlin 2004, ISBN 3-89158-395-8, S. 9–20, hier S. 9.
  59. Jana Haase: Schlösserstiftung will DDR-Geschichte von Park und Schloss Babelsberg aufarbeiten. In: Potsdamer Neueste Nachrichten. 2. Februar 2021, Aufrufdatum: 1. Januar 2022. (pnn.de)
  60. a b c Georg Piltz: Kunstführer durch die DDR. Urania-Verlag, 1973, S. 121 f.
  61. spsg.de
  62. Hans-Joachim Giersberg: Zum Geleit. In: Auf den Spuren von Kronprinzessin Victoria Kaiserin Friedrich (1840–1901). Potsdam 2001, S. 7–9, hier S. 7.
  63. Frank Schmitz: Rezension von: Generaldirektion der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Ludwig Persius - Architekt des Königs. Baukunst unter Friedrich Wilhelm IV. Katalog zur Ausstellung im Schloss Babelsberg, Potsdam, 2003. Regensburg: Schnell & Steiner 2003, in: sehepunkte 4 (2004), Nr. 3 [15.03.2004], online Abrufdatum: 14. Dezember 2021.
  64. Klaus Büstrin: Preußische Silberpracht. „Brüderlicher Tafelglanz“. Zwei Ausstellungen in den Schlössern Glienicke und Babelsberg. In: Potsdamer Neueste Nachrichten. [19.05.2009]. (pnn.de, abgerufen am 14. Dezember 2021)
  65. Stefan Gubelt, Ulrich Huber, Mark Lanzrath: Fourcault-Verglasungen am Schloss Babelsberg. In: Bernhard Weller (Hrsg.) Glasbau 2015. (= Stahlbau. 84). Ernst und Sohn, Berlin 2015, ISBN 978-3-433-03101-8, S. 131–144, hier S. 133–134 onlinelibrary.wiley.com
  66. Frederik Hanssen: Sanierung Schloss Babelsberg. Denkmalschutz ist ein mühsames Geschäft. In: Der Tagesspiegel. 14. August 2018. (tagesspiegel.de, abgerufen am 24. Dezember 2021)
  67. Katrin Schröder: Park Babelsberg. 2. Auflage. Deutscher Kunstverlag, 2017, ISBN 978-3-422-04043-4, S. 17.
  68. Helmut Rippl: Pücklers Parkanlagen in Muskau, Babelsberg und Branitz. In: Joachim Fait (Hrsg.): Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau. Gartenkunst und Denkmalpflege. Böhlau, Weimar 1989, ISBN 3-7400-0089-9, S. 41–176, hier 110 und S. 112.
  69. Anne Schäfer: Zur Ausstattung von Landschaftsgärten im 19. Jahrhundert mit Kleicharchitekturen, mobilen Gartenausstattungen und Pflanzungen unter besonderer Berücksichtigung von Park Branitz. In: Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau. Gartenkunst und Denkmalpflege. Böhlau, Weimar 1989, S. 177–200, hier S. 178.
  70. Helmut Rippl: Pücklers Parkanlagen in Muskau, Babelsberg und Branitz. In: Joachim Fait (Hrsg.): Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau. Gartenkunst und Denkmalpflege. Böhlau, Weimar 1989, ISBN 3-7400-0089-9, S. 41–176, hier S. 110 und S. 112.
  71. Karl Eisbein: Fontänen, Brunnen und Gewässer im Schlosspark Babelsberg. In: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Jahrbuch 3. (1999/2000), S. 109–129, hier S. 112–114. (perspectivia.net, Digitalisat) abgerufen am 1. Dezember 2021.
  72. Helmut Rippl: Pücklers Parkanlagen in Muskau, Babelsberg und Branitz. In: Joachim Fait (Hrsg.): Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau. Gartenkunst und Denkmalpflege. Böhlau, Weimar 1989, ISBN 3-7400-0089-9, S. 41–176, hier S. 110 und S. 112.
  73. Katrin Schröder: Park Babelsberg. 2. Auflage. Deutscher Kunstverlag, 2017, ISBN 978-3-422-04043-4, S. 18.
  74. David E. Barclay: Denkmal und Revolutionsfurcht. Friedrich Wilhelm IV. und die Verherrlichung des preußischen Feldzugs in Südwestdeutschland 1849 – Monumentale Beispiele im Potsdamer Raum. In: Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte. Band 44, 1993, S. 130–160, hier S. 145.
  75. David E. Barclay: Denkmal und Revolutionsfurcht. Friedrich Wilhelm IV. und die Verherrlichung des preußischen Feldzugs in Südwestdeutschland 1849 – Monumentale Beispiele im Potsdamer Raum. In: Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte. Band 44, 1993, S. 130–160, hier S. 146.
  76. Helmut Börsch-Supan: Wohnungen preußischer Könige im 19. Jahrhundert. In: Karl Ferdinand Werner (Hrsg.): Hof, Kultur und Politik im 19. Jahrhundert. Akten des 18. Deutsch-Französischen Historikerkolloquiums. (= Pariser Historische Studien. 21). Röhrscheid, Bonn 1985, ISBN 3-7928-0481-6, S. 99–120, hier S. 113–114.
  77. Hans-Joachim Giersberg: Zum Geleit. In: Auf den Spuren von Kronprinzessin Victoria Kaiserin Friedrich (1840–1901). Potsdam 2001, S. 7–9, hier S. 7.

Koordinaten: 52° 24′ 27,5″ N, 13° 5′ 35,8″ O