Friedenskirche Potsdam

Die Friedenskirche Potsdam befindet sich im Schlosspark Sanssouci direkt am Grünen Gitter im Marlygarten und ist eine evangelistische Kirche. Die Kirche liegt auf dem Weg zum Schloss Sanssouci und sollte unbedingt Teil eines Ausfluges sein, weil sie mit ihrer eindrucksvollen Gestalt in der vollen Vegetation des Parks einzigartig ist. Sie ist dem oberitalienischen Klosterbauten nachempfunden und im sogenannten kirchlichen Rundbogenstil erbaut.

Derzeit wird die Friedenskirche für den Gottesdienst der Evangelischen Friedenskirchengemeinde Potsdam genutzt. Sie ist von dem Luisenplatz aus zu Fuß erreichbar.

Baugeschichte der Friedenskirche Potsdam

Der frühzeitige Entwurf orientierte sich an der frühchristlichen San Cemente Kirche in Rom. Die Skizze dafür wurde bereits im Jahr 1839 von Friedrich Wilhelm IV. entworfen. Spätere Entwürfe vom, Hofarchitekten Ludwig Persius, lehnte Friedrich Wilhelm mehrmals ab. Erst 1843 genehmigte er einen abgewandelten Bauplan.

Der Grundstein für die Friedenskirche wurde am 14. April 1845 gelegt. Kurz darauf am 12. Juli verstarb der Architekt Persius und die Weiterführung übernahm Friedrich August Stühler, der von den Bauherren Ferdinand von Arnim und Ludwig Ferdinand Hesse unterstützt wurde.

Am 24. September 1848 wurde die Friedenskirche fertiggestellt und eingeweiht. Jedoch dauerten die Arbeiten an den Nebenanlagen bis 1854 an. Die Friedenskirche besteht im heutigen Zustand aus einer dreischiffigen Säulenbasilika mit ca 13,50 Meter Höhe und einem 42 Meter hohen freistehendem Glockenturm, welcher von der malerischen Parkanlage umschlossen wird.